Kältetherapie – Die heilende Kraft der Kälte

Minus 85 Grad!

Das klingt erstmal schrecklich kalt und unangenehm. Aber Kälte ist nicht gleich Kälte, denn sehr trockene Kälte fühlt sich viel angenehmer an, als eiskaltes Wasser.

Die extreme Kälte löst im Körper, in nur 3 Minuten, eine Vielzahl an positiven Reaktionen aus.

Es ist schmerzlindernd, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und gibt eine hormonelle Ausschüttung von Adrenalin und Endorphinen. 

Man fühlt sich danach absolut entspannt und zufrieden. 

Anwendungsgebiete:

– Chronischen Schmerzen

– Entzündlichen oder degenerativen Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen

– Rheumabeschwerden (z.B. bei primär chronischer Polyarthritis oder Morbus Bechterew)

– Muskelschmerzen

– Weichteilrheumatische Erkrankungen, z.B. Fibromyalgie

– Schmerzen nach Operationen und Verletzungen

– Akuten Sportverletzungen

– Akuten Schmerzen

– Kopfschmerzen/Migräne

– Depressive Verstimmungen

Neben der Schmerzlinderung steigert eine Serie von Kältekammergängen auch das allgemeine Wohlbefinden. Die Kältekammer bringt aber auch Linderung bei Schuppenflechte oder Neurodermitis durch ihren juckreizlindernden Effekt.

Ziel einer solchen Behandlung ist zudem die Beschleunigung von Regenerations- und Heilprozessen. Spannungszustand, Durchblutung und Stoffwechsel der Skelettmuskulatur werden beeinflusst.

Stark vereinfacht lassen sich die physiologischen Vorgänge so beschreiben: Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße, die Blutversorgung im äußeren Körperbereich wird reduziert. Bei der anschließenden Erwärmung weiten sich die Gefäße wieder und Abfallstoffe werden vermehrt abtransportiert und ein vermehrter Zustrom an Sauerstoff sorgt für eine bessere Durchblutung und eine Leistungssteigerung. Durch den kräftigen, kurzen Kältereiz auf nahezu die gesamte Körperoberfläche werden auch die Reflexbahnen beeinflusst und Einwirkungen auf zentrale Steuerungsfunktionen sowie das Hormon- und Immunsystem ausgelöst. Dies ist der Grund für die schmerzlindernde Wirkung. Der Einfluss von Kälte auf das Nervensystem hat nicht nur eine schmerzlindernde Wirkung, sondern ist auch für den muskelentspannenden Effekt verantwortlich. Die tonische Aktivität der Muskulatur wird gesenkt (die Muskulatur wird weicher) und der Reflexbogen, der zwischen Schmerz und erhöhter Muskelspannung besteht, kann so unterbrochen und wieder in normale Bahnen gelenkt werden. Das Ergebnis: Der Muskeltonus wird reguliert, Verspannungen lösen sich und damit mindern sich auch die Schmerzen.

Das Ausprobieren lohnt sich! Viel Spaß❄️ 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.